Konvertiere VMWare Gast zu Hyper-V VM

Manchmal voller Fallstricke ist dies Step

Es gibt einige Wege, aber der praktikabelste war für mich immer den Microsoft Virtual Machine Converter zu verwenden.

Ich habe das mehrfach im Online Mode versucht, hat bei mir nur selten sauber geklappt, vor allem wenn es sich um „ältere“ vSphere Versionen (bis 6.0) gehandelt hat.Deshalb bin ich fast immer den „sicheren“ Weg über die Offline Konvertierung der vmdk’s gegangen…

  1. VMWare Gast herunterfahren
  2. VM entweder als OVF exportieren (geht nur mit vCenter) oder die vmdk’s direkt vom Datastore bspw. direkt auf den Hyper-V Host kopieren (hier habe ich dann auch den Konverter installiert und arbeite so auf nur einem Sytem…)
  3. Achtung! Beim Download oder Export der vmdk’s werden immer min. 2 Festplatten-Dateien heruntergeladen!
    Das ist zum einen die *.vmdk (Größe 1kB) und die *-flat.vmdk, bei welcher die Größe der eigentlichen VM Festplatte entspricht. Hängen mehrere Platten am Quell-System, entstehen also pro vmdk immer 2 Dateien. Ihr braucht beim Konvertieren immer beide!

  4. Microsoft Virtual Machine Converter herunterladen und installieren
  5. PowerShell als Administrator auf und 2 Befehle eingeben:

    Dieser Befehl importiert das PowerShell Modul des Microsoft Virtual Machine Converter:

    Erklärung:

    • -SourceLiteralPath –> Die Quell-Datei der vSphere VM Festplatte (Hier also die *vmdk mit einer Größe von 1kB)
      -VhdType –> Konvertiere in eine Thick oder Thin provisioned HDD (up to you)
    • -VhdFormat –> Meiner Erfahrung nach, gab es bei der Konvertierung in eine vhdx immer Probleme beim UEFI Boot, ich vermute wegen des Partitions-Layout. Hier muss man testen, welches Format funktioniert. Bei mir ging meistens nur die vhd, die ich dann tatsächlich als IDE Platte(n) an eine „Version 1“ VM anhängte
    • -destination –> Das Ziel der neuen Festplatte. Da ich die VM immer vorab (anhand der VMWare Konfig, zunächst ohne Festplatte erstellt habe, hab ich die Datein gleich ins „Virtual Hard Disks“ Verzeichnis der Ziel-VM konvertiert. So spart man sich spätere Kopieraktionen.
  6. Nach der erfolgreichen Konvertierung, die neue HDD an das System hängen und booten. Achtung, bei Konvertierung in *.vhdx und bei einer VM der Version 2, muss meist Secure Boot deaktiviert werden
  7. Jetzt noch in der VM die Netzwerk-Konfig des alten Systems übernehmen. Achtung, es erfolgt eine Abfrage, da der „alte“ Adapter die selbe IP hat. Diese Abfrage in jedem Fall mit Ja bestätigen, also die IP vom „alten“ (nicht mehr sichtbaren) Adapter trennen!
  8. Jetzt noch die VMWare Tools deinstallieren und rebooten…

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